Dr. Jürgen Kutscheidt
Forschung und Anwendung seit 1985

 

 


     Ausschreibungstexte  

 


Ausschreibungstext Mykorrhiza-Impfstoff:

- Neupflanzung -


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Mykorrhiza-Impfstoffen für die Beimpfung von Pflanzenarten:

Mykorrhiza-Impfstoff für Baumart von heimischen Pilzarten zur Bodenverbesserung. Der Impfstoff ist als Substrat in Wurzelnähe in das ausgehobene Pflanzloch kurz vor dem Pflanzen aufzustreuen und vor dem Verfüllen des Pflanzloches an die Ballenseiten aufzustreichen.

Ist die Beimpfung nach dem Pflanzen erforderlicht, wird der Impfstoff mit dem Spaten in eine Tiefe von 5 - 30 cm an den Ballen gebracht. Diese "Impfstellen" sind gleichmäßig zu verteilen und mit jeweils 100 ml Impfstoff zu versehen.

Verbrauch pro Pflanze: Pro 7 cm Stammumfang 100 ml Impfstoff.

Hersteller: MykoMax GmbH Krefeld

Lieferant und Beratung: Dr. Jürgen Kutscheidt,

Hochbendweg 99, 47804 Krefeld, Tel.: 02151-399 699 Fax: 02151-399 687

Die Auswahl des Mykorrhiza-Pilzes muss der Pflanzenart angepasst sein, damit eine Symbiose erfolgen kann. Die Impfstoffe dürfen nicht auf sterilen Substraten angezogen sein. Der Nachweis über die Freiheit von zoosporenbildenden Schadpilzen muss erbracht werden und die Lagerfähigkeit muss mindestens 30 Tage betragen.

Für Ektomykorrhiza-Impfstoffe muss im MPN-Test nach infektiösen Einheiten der Nachweis erbracht werden, dass er 1:25 verdünnbar ist.

Endomykorrhiza-Impfstoffe müssen je Liter mind. 200.000 infektiöse Einheiten nach MPN-Test enthalten. Im Test nach TROUVELOT und im Succinatdehydrogenas-Reaktionstest müssen mindestens 50 % vitale Arbuskeln erreicht werden. Mindestens 50 % der vitalen Arbuskeln müssen Phosphatase-aktiv sein.

Materialnachweis durch Originallieferschein.


Ausschreibungstext Mykorrhiza-Impfstoff:

- Altbäume -


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Mykorrhiza-Impfstoffen für die Beimpfung von Pflanzenarten:

Mykorrhiza-Impfstoff für Baumart von heimischen Pilzarten zur Bodenverbesserung. Der Impfstoff ist als Substrat in die Nähe der Feinwurzeln einzubringen. Im Wurzelbereich werden mit einem Spaten oder Pflanzkeil Schlitze in den Boden gestochen, die mindestens 20 cm Tiefe haben. Die Schlitze sind radial anzuordnen und gleichmäßig auf den durchwurzelten Bereich zu verteilen. Der geringste Abstand der Impfstellen (Schlitze) zum Stamm sollte bei beengten Standortverhältnissen 50 cm nicht unterschreiten, bei freistehenden Bäumen, ohne Einengung des Wurzelraumes, sollte der geringste Abstand ca. 1,0 m betragen. Beim Einstechen ist darauf zu achten, dass keine stärkeren Wurzeln verletzt werden.

Je Impfstelle werden 125 ml Impfstoff in den Schlitz eingebracht und durch "Nachstechen" mit dem Spaten oder Pflanzkeil im Schlitz verteilt.

Verbrauch pro Pflanze: Pro 10 cm Stammdurchmesser 3 Impfstellen mit jeweils 125 ml Impfstoff. (Beispiel STD 80 cm = 24 Impfstellen x 125 ml = 3,000 l)

Hersteller: MykoMax GmbH Krefeld

Lieferant und Beratung: Dr. Jürgen Kutscheidt,

Hochbendweg 99, 47804 Krefeld, Tel.: 02151-399 699 Fax: 02151-399 687

Die Auswahl des Mykorrhiza-Pilzes muss der Pflanzenart angepasst sein, damit eine Symbiose erfolgen kann. Die Impfstoffe dürfen nicht auf sterilen Substraten angezogen sein. Der Nachweis über die Freiheit von zoosporenbildenden Schadpilzen muss erbracht werden und die Lagerfähigkeit muss mindestens 30 Tage betragen.

Für Ektomykorrhiza-Impfstoffe muss im MPN-Test nach infektiösen Einheiten der Nachweis erbracht werden, dass er 1:25 verdünnbar ist.

Endomykorrhiza-Impfstoffe müssen je Liter mind. 200.000 infektiöse Einheiten nach MPN-Test enthalten. Im Test nach TROUVELOT und im Succinatdehydrogenas-Reaktionstest müssen mindestens 50 % vitale Arbuskeln erreicht werden. Mindestens 50 % der vitalen Arbuskeln müssen Phosphatase-aktiv sein.

Materialnachweis durch Originallieferschein.

                           

 

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